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5 Fehler bei der Implementierung von Software Asset Management-Tools

Denken Sie darüber nach, ein SAM-Programm einzuführen oder ein neues SAM-Tool zu kaufen? Erfahren Sie, wie Sie die 5 häufigsten Fehler vermeiden, die bei der Implementierung eines SAM-Tools unterlaufen.

Software Asset Management wurde mir vor vielen Jahren vorgestellt. Ein lieber Freund erklärte mir:
"Software Asset Management kann eine komplizierte Angelegenheit sein. Und diejenigen, die klug genug sind, um damit umzugehen sind auch klug genug, davon die Finger zu lassen."

Ich habe mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Software Asset Management. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass SAM ein Bereich ist, in dem selbst der erfahrenste IT-Asset-Manager jeden Tag etwas Neues lernen kann.

Die Wahrheit über Software Asset Management-Tools

Sie wussten nicht, dass ein Software Asset Management-Tool alles für Sie übernehmen kann? Wenn Sie eines dieser Tools implementieren, sind Sie mit Ihrer Arbeit quasi fertig. Sie kaufen das Tool, schließen es an einige Ihrer internen Datenquellen an und erfassen die Verträge und Berechtigungen. Das wars. Sie sind fertig, richtig?
Falsch!

Dieser Blog zeigt Ihnen die 5 häufigsten Fehler, die bei der Implementierung eines SAM-Tools vorkommen:

Sie denken, die Installation eines Software Asset Management-Tools reicht aus.

Wie das Sprichwort schon sagt: "A fool with a tool is still a fool!" Das ist keine Beleidigung, sondern die provokante Art zu betonen, dass ALLE Software Asset Management-Lösungen von Natur aus die Qualität liefern, auf deren Grundlage sie arbeiten. Sie nutzen, was man ihnen vorgibt, normalisieren Daten (sofern möglich) und sorgen für Transparenz und Klarheit auf Grundlage der importierten Daten.

Doch wenn die Datenbasis unzureichend ist – wie kann dann das Ergebnis zufrieden stellen? Aus diesem Grund kann ein SAM-Tool niemals ein Wunder vollbringen – außer Sie geben schon perfekte Daten ein. Überschätzen Sie also nicht den Nutzen, den ein SAM-Tool für Ihr Unternehmen bringen kann, jenseits von Automatisierung, Normalisierung, Anwendung von Lizenzregeln und Optimierung. Saubere Daten sind entscheidend für ein erfolgreiches SAM-Programm.
                                                           

1. Sie konzentrieren sich nur auf die Lizenzen, die Sie benötigen.

Zu oft wird nur darüber gesprochen, woher Sie welche Art von Daten über Hardware oder installierte Software erhalten und welche Benutzer wozu berechtigt sind. Oh, und die Cloud – natürlich. Aber das ist nur die Hälfte des Gesamtbildes.

Softwarelizenzmanagement ist ein sensibles Gleichgewicht zwischen Softwarenutzung und Berechtigungsdaten. Würden Sie sich nur ansehen, was Sie lizenziert haben? Ich glaube nicht. Warum also sollten Sie in Betracht ziehen, nur das zu betrachten, was Sie benötigen? Sie brauchen beides, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

2. Sie unterschätzen die erforderliche Arbeit, um eine solide Grundlage für Ihren Lizenzbestand zu schaffen.

Kennen Sie dieses Gefühl beim Treppensteigen, dass die Treppe immer länger zu werden scheint? Nun, beim Anblick Ihrer Lizenz-Vergangenheit ist es ähnlich. Natürlich funktionieren die heutigen Abonnementlizenzen anders. Aber wir sind noch nicht in einem vollständig Abonnement-basiertem System angekommen.

Denken Sie daran, dass Sie unter Umständen nachweisen müssen, dass Sie bereits 1995 eine Windows NT 3.5-Lizenz gekauft haben und in den letzten 20 Jahren fleißig für die Wartung bezahlt haben. Deshalb haben Sie heute das Recht, einen brandneuen Windows Server 2019 auszuführen. Ja, Auditoren verlangen selten von Ihnen bei einem Software-Compliance-Audit durch den Keller Ihres Bürogebäudes zu kriechen, damit sie halbverrottete Boxen mit daran haftenden Lizenzzertifikaten ausgraben. Aber soweit ich weiß, könnten sie genau das. Daher ist es wichtig, genaue Aufzeichnungen über Ihre Lizenzkäufe zu führen.

3. Sie machen alles auf einmal.

Wir kennen alle das Sprichwort „Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“ – aber nicht „100 Softwareanbieter mit einem SAM-Projekt schlagen". Beginnen Sie also mit einem genauen Ziel und nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Zielen Sie auf Erfolg. Beweisen Sie Ihren Stakeholdern, dass Sie in die richtige Richtung gehen.

Schauen Sie sich Ihre Softwareausgaben an. Welche Anbieter verursachen die höchsten Kosten? Zielen Sie zunächst auf zwei von ihnen. Dann erweitern Sie diese auf fünf, dann zehn, usw. Sie sind nicht alle gleich. So unterscheidet sich beispielsweise die Erfassung der SAM-relevanten Daten für Microsoft von Oracle oder IBM. Sich auf einen Anbieter zu konzentrieren und andere von der Liste zu streichen ist eine gute Strategie. Machen Sie einen Plan was Sie erreichen wollen und folgen Sie ihm – Schritt für Schritt.

4. Sie ändern Ihre Ziele während des Projekts.

Um Verbesserungen erfolgreich zu verhindern, müssen Sie nur die Geduld verlieren und vom ursprünglichen Plan abweichen. Passen Sie die nächsten Schritte an, bleiben Sie aber bei Ihren aktuellen Zielen. Erstellen Sie eine Roadmap – mit mittelfristigen und langfristigen Zielen. Nur wenn Sie Ihr Handeln regelmäßig an einer Vision/ Strategie messen, können Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Dinge tun.

5. Sie ändern Ihre Ziele während des Projekts.

Um Verbesserungen erfolgreich zu verhindern, müssen Sie nur die Geduld verlieren und vom ursprünglichen Plan abweichen. Passen Sie die nächsten Schritte an, bleiben Sie aber bei Ihren aktuellen Zielen. Erstellen Sie eine Roadmap – mit mittelfristigen und langfristigen Zielen. Nur wenn Sie Ihr Handeln regelmäßig an einer Vision/ Strategie messen, können Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Dinge tun.

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Mathias Knops

Mathias Knops

Mathias verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der Softwareindustrie. In seiner aktuellen Rolle bei USU ist Mathias sowohl für Pre-Sales als auch für Product Portfolio Management im Bereich Software Asset Management verantwortlich. Durch seine Marktkenntnisse und die Erfahrung aus der Beratung von Kunden, bringt er seine besondere Perspektive in die Produktentwicklung ein. Zuvor arbeitete Mathias nach seinem Studium der Rechtswissenschaften sowie der Betriebswirtschaftslehre für einen IT-Security-Solution-Anbieter.

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