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Wie Sie Ihr Cloud-Migrationsprojekt bestmöglich vermarkten

Cloud Migration – auf der diesjährigen Agenda von CIOs steht sie nach wie vor ganz oben. Die Transformation der IT ist in vollem Gange, aber neben den angestrebten Vorteilen gibt es in der Praxis viele Hürden zu überwinden. Der Weg in die Cloud erfordert Zeit und Veränderungs-bereitschaft sowie den Mut, in neue Prozesse und Tools zu investieren. Für eine erfolgreiche Modernisierung müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen: die IT, die Fachbereiche und das Management. Denn die Cloud Migration ist nicht nur eine technische Innovation, sondern verändert die gesamte Organisation. Eine aktuelle Studie von Gartner (Build the Right Justification for Moving to the Cloud) hat weltweit über 400 Führungskräfte für IT Infrastruktur & Operations (I&O) nach ihren Erfahrungen befragt und gibt Tipps, wie Sie als Verantwortlicher Kosteneinsparungen und die geschäftssteigernden Vorteile der Cloud-Einführung am besten vermitteln können.

 

Zentrale Herausforderungen für die Cloud Migration

Jeder Umzug in die Cloud ist einzigartig. Entsprechend gibt es keine Lösung von der Stange, und jedes Unternehmen muss eine Vielzahl von technischen und nichttechnischen Aspekten berücksichtigen. Das Zielszenario ist meist eine effiziente Multi-Cloud-Architektur mit der Möglichkeit, Workloads optimal auf Public, Private oder Edge-Cloud-Ressourcen zu verteilen. Der Weg dorthin ist jedoch äußerst herausfordernd. In der Praxis hindern Compliance, Kostenoptimierung und Leistungs-beschränkungen Sie als I&O-Verantwortlichen daran, sämtliche Workloads in die Public Cloud zu migrieren. Dadurch sind Sie gezwungen, jeden einzelnen Workload zu bewerten und den Nutzen herauszustellen. Allerdings handelt es sich um jeweils unterschiedliche Kostenmodelle, denn Rechenzentrums-Anwendungen sind Investitons-Kosten, bei Cloud-Systemen greift das Betriebskosten-Modell. Dies macht es für Führungskräfte schwer, die Aufwände einzelner Workloads exakt zu beziffern.

Das Thema Datensicherheit steht ebenfalls im Fokus: Bei der Cloud-Migration muss die Sicherheitsarchitektur umfassend angepasst werden, um Datenverlust und -diebstahl, sowie Datenschutzverstöße zu vermeiden. Dazu bedarf es nicht nur entsprechender Werkzeuge für die Aktualisierung sowie Gewährleistung der Sicherheits- und Compliance-Richtlinien wie z.B. Software Asset Management-Systeme, sondern auch kompetenter Mitarbeiter, die das entsprechende Know-how besitzen, um komplexen Umgebungen sicher zu managen.

Eine weitere zentrale Herausforderung ist die vollständige Transparenz über Leistung bzw. Systemauslastung und -verfügbarkeit von Cloud-Anwendungen – hierfür ist ein professionelles Monitoring Ihrer hybriden Cloud-Infrastruktur erforderlich.

 

Was sind die Cloud Migration-Treiber?

Cloud Computing ist die Grundlage für das digitale Geschäft von morgen. Sie entlastet IT-Organisationen vom Betrieb der Geschäftssysteme und erlaubt es IT-Mitarbeitern, ihre Zeit und Energie auf Systeme zu konzentrieren, die Innovation und Wachstum unterstützen. Immer mehr wichtige, aber nicht geschäftskritische Systeme und Ressourcen werden (meist) auf SaaS-Anwendungen umgestellt, zum Beispiel Human Capital Management, E-Mail und Collaboration-Werkzeuge, Beschaffung und Sourcing, CRM und IT Service Management.

Als Hauptgründe für die Migration zu entsprechenden SaaS-Angeboten geben die Verantwortlichen laut Gartner verbesserte Funktionalitäten, eine bessere Benutzeroberfläche und generell eine höhere Benutzerfreundlichkeit an. Die Möglichkeit von komfortablen, reibungslosen Funktions-Upgrades sowie die attraktiven Einstiegskosten sind weitere genannte Motive für einen Wechsel in die Cloud.

 

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Wie Sie den Wechsel in die Cloud am besten vermarkten

Ob Sie die für ein Cloud-Migrationsprojekt erforderliche interne Unterstützung gewinnen, hängt entscheidend von Ihrer Argumentation ab. Gartner hat auf Basis der o.g. Umfrage hierzu eine Reihe möglicher Argumente aufgelistet, die eine Entscheidung positiv beeinflussen könnten:

  • Agilität und Skalierbarkeit: die Möglichkeit, sich ändernden Geschäftsanforderungen stets flexibel anpassen zu können, ist Voraussetzung für Wachstum
  • Innovationen: Cloud ermöglicht niedrige Eintrittsbarrieren für das ansonsten zeit- und kostenintensive Entwickeln innovativer Produkte und Prototyping
  • Geografische Verbreitung: die globale Verbreitung von Cloud-Infrastruktur und Plattform-Diensten (IaaS, PaaS) ist schnell und kostengünstig möglich
  • Kostenoptimierung: Cloud-Kosten entstehen nach dem On-Demand-Prinzip. Damit werden klassische Investitionskosten minimiert. Um entsprechende Einsparpotenziale zu erzielen, ist es wichtig, die unterschiedlichen Kostenmodelle transparent zu vergleichen.
  • Höhere Verfügbarkeit: Anwendungssicherheit und -verfügbarkeit der großen IaaS- bzw. PaaS-Anbieter haben inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht.
  • Kürzere Projektzeiten: auf Basis von Cloud IaaS hat sich das dynamische Trial & Error-Modell zur schnellen Evaluierung neuer Geschäftsideen bewährt
  • Technische Flexibilität: IT-Teams werden von der Verantwortung für die Konfiguration und den Betrieb von Servern, Storage, Netzwerk und Rechenzentren entlastet.

 

Zentrale Handlungsempfehlungen für Ihr erfolgreiches Cloud-Projekt

IT-Verantwortliche für Infrastruktur und Betrieb sollten zur Vorbereitung ihres Cloud Migration-Projektes folgende Kern-Empfehlungen berücksichtigen:

Legen Sie fest, welche Workloads in die Cloud migriert werden sollen, indem Sie die jeweiligen IT-Kompetenzen und -Anwendungen identifizieren und priorisieren, die für die Differenzierung Ihres Unternehmens entscheidend sind und hierfür jeweils den maximalen Nutzen bei minimalem Aufwand und Kosten bieten.

Erstellen Sie aussagekräftige Kostenübersichten und -vergleiche für die jeweiligen Szenarien, wobei Sie Einsparpotenziale und die Geschäftsziele Ihrer Organisation berücksichtigen.

Kombinieren Sie Ihr (kostenintensives) Private Cloud-Projekt mit anderen Quick-Win-Initiativen (z.B. einer Rechenzentrumsmigration oder einem Hardware-Refresh-Programm), so dass Sie mit Ihrer Gesamtlösung die Komplexität der Infrastruktur reduzieren, die Agilität erhöhen und gleichzeitig die hohen Anforderungen an Sicherheit und Compliance erfüllen.

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Martin Landis

Martin Landis

Martin Landis startete seine berufliche Laufbahn als Software-Entwickler und kam 1999 zur USU. Dort war er zunächst als Projektleiter und später als Business Unit Manager für die Implementierung von USU-Lösungen bei vielen namhaften Kunden verantwortlich. Danach folgten die Positionen Produktmanager, Leiter Presales und Global Sales. Seit 2015 ist Martin Landis als Business Unit Manager für die Vermarktung der USU-Produkte im Bereich Valuemation zuständig.

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