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Observability im IT Monitoring – Buzzword oder Trend der Zukunft?

Kann Observability in komplexer werdenden IT-Infrastrukturen wirklich für mehr Transparenz und Ausfallsicherheit im IT-Monitoring sorgen oder ist es nur das neue Buzzword 2022?

Warum IT Monitoring?

Deutschland steckt mitten im digitalen Wandel. Für viele Unternehmen bringt die Digitalisierung zahlreiche Vorteile für einen organisierten und smarten Arbeitsalltag. Anstelle von physischen Meetings sind Videokonferenzen in zahlreichen Branchen längst üblich und ein etablierter Standard für effizientes Arbeiten, denn viele Angestellte nutzen inzwischen Tools, die das Arbeiten von zu Hause aus recht einfach ermöglichen.

Der IT-Abteilung bereitet die dadurch immer komplexer werdende IT-Infrastruktur allerdings Kopfschmerzen, denn die perfekten IT-Systeme, die zuverlässig und ohne Fehler ihre Dienste tun, gibt es nicht. Verschleißteile wie Festplatten, Lüfter, fehlerhafte Bedienung, bösartige Angriffe oder versäumte Updates sind nur einige Gründe, warum Fehler und Ausfälle bei Hard- und Software immer wieder auftreten.

Ein funktionierendes IT-System ist deshalb auch kein Zustand, sondern ein Prozess, der von einem IT-Administrator permanent begleitet werden muss. Die zunehmende Komplexität sorgt allerdings für eine immer geringere Transparenz. Spätestens wenn Mitarbeiter oder Kunden Fehler und Ausfälle von IT-Systemen vor dem IT-Administrator bemerken, ist aus meiner Sicht ein IT-Monitoring zur Überwachung der eigenen IT-Infrastruktur unerlässlich.


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Unser Experte Thomas Schiessl hat viele Tipps parat, wie man mit der USU IT Monitoring Software die Performance der eigenen IT-Infrastruktur verbessert. Dabei zeigt er, wie man mögliche Fehlerquellen rechtzeitig identifiziert, beseitigt und dabei immer die volle Transparenz über die Systeme behält.

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Observability: Das neue Buzzword oder der Trend der Zukunft beim IT-Monitoring?

Mit einem IT-Monitoring verfolgt man in der Regel immer das gleiche Ziel: Die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs der IT-Infrastruktur – gerade in sehr großen Umgebungen. Dabei schaut das Monitoring-Tool, ob sich alle zu überwachenden Komponenten innerhalb der zuvor festgelegten Parameter bewegen. Bewacht wird dabei nicht nur die Leistung der einzelnen Server, sondern beispielsweise auch das gesamte Netzwerk, die Cloud-Dienste, das Nutzungsverhalten von Usern oder aber auch die Temperaturen in Serverräumen. Wird ein Parameter oder Schwellwerte unter- oder überschritten, erhält der Administrator einen Alert und kann sofort auf das Problem reagieren. IT-Monitoring kann also den zunehmenden Grad an Komplexität in modernen Anwendungslandschaften für den Admin beherrschbar machen.

Der neue Hype geht beim IT-Monitoring inzwischen einen Schritt weiter und nennt sich „Observability“

EisbergMit dieser Technik kratzt das Monitoring nicht nur an der Spitze des Eisberges, sondern löst richtige Probleme, die weit im Verborgenen liegen.

Dabei werden nicht nur laufend die Schwellwerte überwacht, sondern es wird zugleich auch nach dem „Warum?“ hinter den auftretenden Problemen gefragt. Dazu setzt man die Observability-Lösung auf „Big Data“, d.h. die Rohdaten von Ereignissen, Logs, Metriken und Traces werden gesammelt und in einer großen Datenbank zusammengeführt. Mit der Unterstützung von KI werden diese Daten dann ausgewertet und in Korrelation gesetzt. So werden relevante Muster, Anomalien oder auch tiefere, systemische Probleme bereits Tage, Wochen oder sogar auch Monate oder Jahre vor einer anbahnenden Störung aufgedeckt. Diese können vom IT-Administrator bereits behoben werden, bevor sie in einem Live-System überhaupt auftreten.


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Welche Rolle Observability im Rahmen eines „Next Generation
IT-Monitorings“ spielt und wie Probleme proaktiv erkannt werden, erfahren Sie auch ausführlich in unserem neuen White Paper.

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Deshalb würde ich „Observability“ nicht als neues Buzzword in der IT-Welt bezeichnen, sondern als einen Trend der Zukunft.

Durch die fortschreitende Digitalisierung sind IT-Systeme inzwischen zum Herzstück moderner Unternehmen geworden, ihre konstante Verfügbarkeit ist wichtiger als je zuvor. Im privaten Umfeld ist eine schlechte Internetverbindung oder eine ausgefallene Festplatte vielleicht noch zu verkraften, in einem Unternehmen haben die gleichen Störungen oder Ausfälle sofort geschäftskritische Auswirkungen und der Unternehmenserfolg ist nachhaltig beeinträchtigt. Um das zu verhindern ist eine professionelle Überwachung der internen Zustände eines Systems mit Observability in Zukunft wohl unabdingbar. Sie macht das IT-Monitoring smarter, hebt es auf ein neues Level und gibt Ihnen die Sicherheit, den zunehmenden Grad an Komplexität in modernen Anwendungslandschaften beherrschbar zu machen. Probleme, kritische Fehler und kostenintensive Ausfälle werden dadurch vorzeitig minimieren oder sogar ganz verhindert.

Dies verbessert nicht nur die Verfügbarkeiten der komplexen Systeme oder Anwendungen, sondern erhöht zugleich auch die Kundenerlebnisse- und Zufriedenheit, denn wenn Anwender Ausfälle und Störungen vor der IT-Abteilung feststellen, ist es meistens schon zu spät.


 

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Frank Laschet

Frank Laschet

Frank Laschet gehört seit 2022 zum USU-Marketing-Team und agiert als Produkt Marketing Manager für den Bereich IT Monitoring. Zuvor arbeitete er bei einem führenden europäischen Hersteller für sichere Netzwerklösungen mit dem Fokus auf erfolgreiche B2B-Strategien und Wachstum im Channel Marketing.

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