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25 Begriffe zum Software Asset Management, die Sie kennen sollten

Wollen Sie wissen, was sich hinter IaaS, einem Datenkonnektor oder einem Softwarelizenz-Audit verbirgt? Und warum man Software-Lizenzmanagement-Tools benötigt? Das kleine Nachschlagewerk erklärt die 25 wichtigsten Begriffe des Software Asset Managements. Diese sollten Sie kennen.

Hier sind die 25 wichtigsten Begriffe des Software Asset Managements. Sie sind alphabetisch geordnet, damit Sie sie leicht nachschlagen können.

  1. Datenadapter und Datenkonnektor – ein Datenadapter wird verwendet, um Daten aus einer Datenquelle abzurufen oder einen Datensatz aufzufüllen. Wenn Änderungen an den Daten eines Datensatzes vorgenommen werden, kann der Datenadapter diese auch in der Datenquelle übernehmen. Ein Datenkonnektor dient dazu, ein Datenformat in ein anderes zu konvertieren und die Daten für verschiedene Programme und Prozesse zugänglich zu machen.

  2. Discovery-Tool – IT-Asset-Management-Tool oder eine Anwendung, die eine Verbindung zu einem Gerät herstellt, um festzustellen, welche Software darauf läuft. Es automatisiert die Erkennung und lässt sich sowohl extern als auch lokal auf dem Gerät ausführen.

  3. IaaS (Infrastructure as a Service) – Cloud-Computing-Modell, bei dem ein Unternehmen die Infrastruktur auslagert und den Zugang zu den Computing-Ressourcen über eine Cloud-basierte Umgebung bereitstellt. Es handelt sich im Prinzip um angemietete externe Server, die von Anwendungen genutzt werden, als wären sie vor Ort.

  4. Joiners, Movers and Leavers (JML) – personalbezogene Statusüberwachung von IT-Assets und Besitzverhältnissen an den neuralgischen Punkten im Mitarbeiterzyklus. Die Beschäftigungsdaten werden in einer HR-Datenbank oder in einem CMDB-System abgelegt. Daraus lässt sich ableiten, wann eine Lizenz zugewiesen oder neu zugeteilt werden soll.

  5. Lizenzmetrik – ein Maß, das von Softwareherstellern herangezogen wird, um zu ermitteln, wie viele Lizenzen Sie für ein Produkt erwerben müssen. Die Metriken variieren je nach Hersteller, da jeder seine eigene Metrik verwendet abhängig von der geografischen Lage, Benutzerattributen usw.

  6. Lizenznachweis (auch Lizenzberechtigung oder Berechtigungsnachweis) – Nachweis, dass ein Unternehmen die Rechte zur Nutzung einer Software hat. Der Lizenznachweis verifiziert den legalen Erwerb einer Software-Lizenz. Er kann sich je nach Anbieter oder Audit unterscheiden. Der Lizenznachweis sollte stets schriftlich erfolgen, damit er bei einer zukünftigen Software-Compliance-Prüfung vorgelegt werden kann.

  7. Lizenzoptimierung – automatische und präzise Bereitstellung von Lizenzrechten, etwa Produktnutzungsrechte, um die Compliance zu gewährleisten und sofortige Kosteneinsparungen zu erzielen.

  8. Neunutzung von Lizenzen (Re-Harvesting) – nicht oder zu wenig genutzte Software identifizieren und diese Softwareinstallationen entfernen, um nutzerbasierten Lizenzen neu zuzuweisen.

  9. PaaS (Platform as a Service) – bietet eine Umgebung, in der Sie Anwendungen entwickeln, ausführen und verwalten können, ohne sich um die zugrunde liegende Infrastruktur kümmern zu müssen.

  10. Private Cloud – Cloud-Dienste, die über das Internet oder über ein privates, internes Netzwerk für ausgewählte Benutzer angeboten werden. Diese Services sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

  11. Produktnutzungsrecht – legt fest, was Sie mit der erworbenen Software machen dürfen und was nicht. Die Bestimmungen umfassen etwa Rechte für Upgrades, Downgrades, Zweitnutzung und zusätzliche Versionen.

  12. Public Cloud – über das Internet angebotene Cloud-Services. Diese Services stehen allen offen, die sie erwerben wollen.

  13. SaaS (Software as a Service) – browserbasierte Anwendung, die von einem externen Anbieter gehostet wird. Der Zugriff erfolgt über die Website des Anbieters und wird häufig im Alltag verwendet, z. B. Salesforce, Office 365 oder WebEx.

  14. SAM (Software Asset Management) – Software Asset Management ist die Geschäftsstrategie zur Maximierung von Einsparungen durch aktive Kontrolle und Automatisierung der Beschaffung, Nutzung und Bereitstellung von Softwarelizenzen.

  15. Server-Topologie – bezieht sich auf die Art und Weise, in der Server aufgestellt und konfiguriert werden. Mit diesen Informationen kann Ihr Software-Lizenzmanagement-Tool einen vollständigen und genauen Compliance-Bericht erstellen und feststellen, wo potenzielle Compliance-Probleme auftreten könnten.

  16. SKU (Stock Keeping Unit) – eindeutiger Identifikator, der Discovery und Inventarisierung erleichtert. Diese vom Hersteller vergebene Artikelnummer ist zudem mit den entsprechenden Produktnutzungsrechten verbunden.

  17. Software-Compliance – Nutzung der Software in strikter Übereinstimmung mit den Bedingungen, die in den erworbenen Softwarelizenzen festgelegt sind.

  18. Software-Lizenzprüfung (Audit) – Prozess, um festzustellen, ob ein Unternehmen seine Software in Übereinstimmung mit den Produktnutzungsrechten und -bedingungen einsetzt. Sie kann von mehreren Parteien durchgeführt werden, z.B. vom Softwarehersteller selbst oder von einem Prüfer. Wenn eine Nichteinhaltung festgestellt wird, dann muss das Unternehmen zusätzlich zum Erwerb der erforderlichen Lizenzen mit erheblichen Strafen rechnen.

  19. Software-Lizenzverwaltung – Werkzeuge und Prozesse, die ein Unternehmen zur Dokumentation und Verwaltung der Software-Lizenzen verwendet, um die Einhaltung der Compliance zu gewährleisten.

  20. Software-Normalisierung – schrittweiser Prozess, der die Daten systematisch bereinigt und einordnet: Ziel ist es, Unnötiges herauszufiltern und die aufbewahrten Daten zu standardisieren. Das erleichtert die Produkterkennung und stellt sicher, dass Ihr Softwarelizenzverwaltungs-Tool einen genauen Überblick über Ihre Softwarelizenzen liefern kann.

  21. True-Up – im Allgemeinen bedeutet dies, eine frühere Schätzung zu bestätigen. True-Ups verlangen, dass Sie insgesamt für die verbleibende Vertragslaufzeit zahlen (eine einmalige Pauschale im Vergleich zu anteiligen jährlichen Zahlungen).

  22. Überlizenzierung – ein Unternehmen erwirbt mehr Lizenzen als nötig. Auch wenn es aus Versehen passieren kann, führt es zu überhöhten Ausgaben – und zeigt den kostensparenden Nutzen von Software Asset Management.

  23. Unterlizenzierung – wenn Sie nicht genügend oder nicht die richtigen Lizenzen erworben haben, um Ihre Software-Nutzung abzudecken. Auch wenn es wahrscheinlich nie mit Absicht passiert, kann es ziemlich kostspielig werden und zeigt, wie wichtig Software-Lizenzmanagement ist.

  24. Virtuelle Maschine – ein Programm, das wie ein virtueller Computer funktioniert. Es läuft auf Ihrem aktuellen Betriebssystem (dem Host-Betriebssystem) und stellt Gastbetriebssystemen virtuelle Hardware zur Verfügung. Das Gastbetriebssystem läuft in einem Fenster auf dem Host, genau wie jedes andere Programm auf Ihrem Computer. Der Vorteil einer virtuellen Maschine besteht darin, dass auf der physikalischen Hardware nichts installiert werden muss. Das verschafft Ihnen die Möglichkeit, zwischen mehreren Betriebssystemen zu wechseln und damit zu experimentieren, Software auszuführen, die für ein anderes Betriebssystem als das auf Ihrem Rechner entwickelt wurde, und Server zu konsolidieren.

  25. XaaS – allgemeiner, zusammenfassender Begriff, der sich auf die Bereitstellung von allem als Service bezieht. Eine große Anzahl von Produkten, Werkzeugen und Technologien bieten Anbieter heutzutage als Service über ein Netzwerk ein – in der Regel über das Internet –, statt sie lokal oder vor Ort in einem Unternehmen bereitzustellen.

Es gibt viel zu lernen über die Welt des Software Asset Management. Diese Grundlagen helfen Ihnen, sich im Jargon-Dschungel zurechtzufinden und Ihre SAM-Ziele schneller und effizienter zu erreichen.


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Nichole Williams

Nichole Williams

Nichole kam 2015 zu Aspera USU und ist derzeit Manager of Project Management. Sie hat über 18 Jahre Erfahrung im Projektmanagement sowie der Führung in der SAM- und Informationstechnologiebranche. Sie besitzt sowohl Projektmanagement- als auch SAM-Zertifizierungen, darunter Project Management Professional (PMP), Certified ScrumMaster (CSM), Practitioner Certificate in Oracle License Management (PCOLM) und Practitioner Certificate in IBM License Management (PCILM). Sie erwarb ihren Bachelor of Science in Ceramic Engineering an der Missouri Science & Technology.

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